Die Pflanzen

Saatkultur* war ein Non-Profit-Projekt, das mittels Biosaatgut-Tüten Geld

für humanitäre Hilfe gesammelt hat. Das Samensortiment: neun essbare Pflanzen, die ursprünglich aus verschiedenen Ländern und Kontinenten stammen und unsere Küche bereichert haben.

Die Integrationsprojekte

Die Saatguttüten dienten zugleich als Medium gegen Rassismus: Die Rückseiten waren mit kurzen Texten über wegweisende Projekte bedruckt, die sich für die Inklusion von Geflüchteten engagieren und für wechselseitige kulturelle Bereicherung stehen.

 

Die Designer:innen

Saatkultur* war außerdem ein Designprojekt: Neun Gestalter:innen aus aller Welt haben die Cover der Saatguttüten entworfen und die jeweilige Pflanze auf individuelle Weise visualisiert. Diese grafische Serie spiegelt also ihrerseits kulturelle Vielfalt wider.

 

Doppeltes Saatgut?

Saatkultur* bot also Saatgut im doppelten Sinn: Einerseits beinhalteten die Tüten ökologische Samen für gärtnerische und kulinarische Zwecke, andererseits präsentierten sie soziales Saatgut für gesellschaftlichen Wandel.

 

Spendenprojekt beendet!

Da der Verein morethanshelters e.V. zum 31.12.2025 seine Arbeit niedergelegt hat, können wir unsere Saatgutüten nicht weiter vertreiben. Wir werden die Samen im Frühjahr 2026 an Urban Gardening-Initiativen in Hamburg verschenken. 

Saatkultur* startete im Mai 2022 im Park des Schleswig-Holsteinischen Landesmuseums Schloss Gottorf. 2023 wurden unsere Vitrinen im temporären Pavillon des Architekturkollektivs „Frugal Bauen“ vor dem Ernst Barlach Haus in Hamburg präsentiert. Außerdem waren wir auch vor dem Bargheer Museum im Hamburger Jenischpark und vor dem MARKK (Museum am Rothenbaum – Kulturen und Künste der Welt) zu Gast. Dank unserer Sponsoren konnten wir zudem Saatgut an verschiedene Urban Gardening Inititativen spenden. Wir danken auch den Geschäften, die uns unterstützt haben, darunter der Museumsshop vom Ernst Barlach Haus und das Café TIDE Treibholz & Feinkost in Ottensen.

 
 
 

Wofür wurde gespendet?

Der Spendenerlös ging an die Organisation morethanshelters e. V.. Die Hälfte des Betrags hat der Verein für ein Projekt im jordanischen Flüchtlingslager Za’atari verwendet, die andere Hälfte für die Erstversorgung von ukrainischen Geflüchteten in Berlin. Das Spendenprojekt ist nun abgeschlossen.